Stress im Studium

Haben Sie Angst vor Stress im Studium? Denken Sie daran: Sie haben sich für ein Vollzeitstudium entschieden. Das bedeutet, nach der Studien- und Prüfungsordnung können Sie im Laufe eines Studienjahres 60 ECTS-Punkte erwerben. Das ist europäischer Standard. ECTS steht dabei für European Credit Transfer System. Mit diesem System wird der Arbeitsaufwand gemessen, den ein durchschnittlich begabter Studierender investieren muss, um eine angemessene Leistung bringen zu können. Ein ECTS-Punkt steht dabei für einen Arbeitsaufwand von 25 bis 30 Stunden. Dieser Arbeitsaufwand umfasst die Präsenzzeiten an der Hochschule, die Prüfungszeiten und Ihre Lernphasen. 60 ECTS-Punkte in einem Studienjahr bedeuten damit einen Arbeitsaufwand von 1.500 bis 1.800 Stunden pro Jahr. Klingt das nach im Stress im Studium? Vielleicht! Wenn Sie jetzt noch daran denken, dass ein Studienjahr insgesamt 30 Vorlesungswochen hat und noch etwa 10 Prüfungswochen hinzukommen, verteilen sich die 1.500 bis 1.800 Stunden auf etwa 40 Wochen. Das ist sicherlich zunächst einmal eine Herausforderung für Sie!

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Stressvermeidung statt Stress im Studium

Doch was können Sie zur Stressvermeidung tun? Sie sehen, ein Studium ist ein Vollzeitjob. Mit diesem Wissen werden Sie jetzt sicherlich von Beginn der Vorlesungen an jeden Lehrstoff direkt nacharbeiten und lernen. Das sind die besten Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium – und für weniger Stress im Studium. Denn genau das wünschen wir Ihnen. Und da Sie pro Vorlesungswoche an der htw saar „nur“ 24 (bis 26) Vorlesungsstunden haben, steht Ihnen ja auch noch ausreichend Zeit bis zur Vollendung der 40-Stunden-Woche zur Verfügung.

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Im Unterschied zum späteren Beruf können Sie sich Ihre Arbeitsstunden, die Sie für die Vor- und Nachbereitung investieren, frei einteilen. Niemand stört sich daran, wenn Sie gleich früh morgens, spät abends oder gar am Wochenende Ihre Unterlagen zur Hand nehmen. Teilen Sie sich Ihre 40 Stunden so ein, wie es Ihnen entgegenkommt. Aber achten Sie darauf, dass Sie auch wirklich 40 Stunden pro Woche arbeiten. Wenn Sie eine Woche haben, in der Sie mal nur auf 30 Stunden kommen, dann stehen auf Ihrem Arbeitszeitkonto gleich 10 Minusstunden, die Sie bis zu den Prüfungen ausgleichen sollten. Am besten legen Sie sich zu Beginn Ihres Studiums ein solches Arbeitszeitkonto an. Niemand wird das kontrollieren. Aber es wird Ihnen helfen, den Überblick über Ihren Arbeitseinsatz nicht zu verlieren.

Generell besteht das größte Problem für Sie als Erstsemester Wirtschaftsingenieurwesen wohl darin, dass Sie vieles selbst in der Hand nehmen müssen und dürfen. Das ist in jedem Studium so. Und so soll auch ein Studium sein. Denn der Begriff bedeutet eigentlich “sich bemühen um…”. Und diese geforderte Selbständigkeit will natürlich gelernt sein. Aber haben Sie keine Angst: Sie können das wirklich schaffen!